Die Iden des März: Nicht nur der Friedrich muss weg!

das muss einer erst einmal hinbekommen: In dem entkernten und entmannten Ja-Sager- und Karrieristenverein CDU gleich so viele Leute auf einmal gegen sich aufzubringen, dass selbst die Hinterbänkler und Provinzfürsten den offenen Aufstand gegen den Parteivorsitzenden proben.

Friedrich Merz, der Kanzler der zweiten Wahl, hat immerhin dieses Kunststück geschafft. Nach dem durch öffentlichen Druck erzwungenen Rücktritt von Skandal-Spahn sollte seine Kabinettsumbildung eigentlich der große Befreiungsschlag werden. Merz hat daraus eine groteske Slapstick-Nummer gemacht, die seine Regierung wie eine Massenkarambolage in Echtzeit zerlegt.

Klatschhasen und bedingungslose Gefolgsleute werden befördert und auf attraktive Posten gesetzt. Wer seiner Eitelkeit im Weg steht und bei der Unterwerfung unter das Diktat der SPD nicht bedingungslos mitmacht, wird schnöde abserviert. Merz hat so vielen Akteuren vor den Kopf gestoßen, dass es selbst in der CDU dem Letzten dämmert: Dieser selbstverliebte, überforderte Kanzlerdarsteller behandelt auch die eigenen „Parteifreunde“ mit der gleichen arroganten Verachtung wie das ganze deutsche Volk. Dass er die Bürger verhöhnt und ausplündert, damit die Sozis ihn ein bisschen länger „Kanzler“ spielen lassen, dass er Kritik und schlechte Witze über ihn mit Terroranschlägen gleichsetzt und lieber die Meinungsfreiheit bekämpft als Islam-Terror und Migrantengewalt, das alles hätten sie ihm noch durchgehen lassen. 

Aber dass er nicht nur das ganze Land, die deutsche Wirtschaft und die innere Sicherheit ruiniert, sondern auch noch die eigene Partei – oder das, was Merkel von ihr übriggelassen hat – und die Karrierechancen ihrer Funktionäre und Mandatsträger, das wird sogar der CDU zu viel.

Merz muss weg. Das sagen inzwischen nicht nur vier von fünf Bürgern, sondern auch die Mehrzahl der Parteimitglieder von CDU und CSU. Sie wissen nur noch nicht, wie sie den unbeholfenen Versager loswerden sollen, der alles, was er anfasst, in Pech verwandelt.

Den Oberaufseher, den er ihnen als neuen Fraktionsvorsitzenden aufdrücken will, werden sie vermutlich noch schlucken. Den Untergang des Friedrich Merz wird Thorsten Frei jedoch auch nicht abwenden können. Nach dem absehbaren Desaster bei den drei Landtagswahlen im September wird auch der Katastrophen-Kanzler nicht mehr zu halten sein.

Deutschland kann deswegen noch lange nicht aufatmen. Während sie in der Union schon die letzten Tage des Friedrich Merz im Kanzleramt zählen, laufen sich hinter den Kulissen schon die Schwarz-„Grünen“ um Hendrik Wüst und Daniel Günther warm, um ihn abzulösen und den „grün“-linken Wahnsinn auf die Spitze zu treiben. 

Das Problem heißt nicht Merz. Das Problem heißt CDU. Erst die rückgratlose Kollaboration der Unionsparteien hat Deutschland an die zerstörerische „grüne“ und linke Ideologiepolitik ausgeliefert. Um Deutschland vor dem Totalabsturz zu bewahren, muss auch die Union von der Macht entfernt werden.

Gerade deshalb ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Schicksalswahl. Ein mit absoluter Mehrheit gewählter AfD-Ministerpräsident Ulrich Siegmund wäre ein starkes Signal der Hoffnung und der erste Schritt zum Wiederaufstieg für ganz Deutschland.

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