Der voraussichtlich künftige FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausgeschlossen, lehnt aber gleichzeitig „Brandmauer“-Debatten ab. Er wolle einen Teil der rund 800.000 zur AfD abgewanderten FDP-Wähler zurückgewinnen, sagte der frühere Bundestags-Vizepräsident der „Rheinischen Post“. Der 74-Jährige will sich Ende Mai als Nachfolger von Ex-Fraktionschef Christian Dürr zum FDP-Chef wählen lassen.
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage trauen allerdings nur 25 Prozent der Befragten Kubicki zu, die Partei wieder in den Deutschen Bundestag zu führen.