Berlins Regierender Lügen-Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wirft nach heftiger auch innerparteilicher Kritik das Handtuch und gibt seine Spitzenkandidatur zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September auf. Wegner zieht damit die Konsequenzen aus einer monatelangen Debatte um falsche Angaben über sein Krisenmanagement nach einem großen Stromausfall im Januar.
Finanzsenator Stefan Evers soll die in den Umfragen auf 17 Prozent abgestürzte Landes-CDU jetzt in den Wahlkampf führen. Evers soll außerdem kommissarisch den Landesvorsitz der Partei übernehmen. Wegner will bis zur Wahl aber in seinem Regierungsamt bleiben.
AfD-Landeschefin Kristin Brinker: „Das System Wegner bleibt“
Die AfD-Landesvorsitzende Kristin Brinker erklärte zu den sich überstürzenden Ereignissen in der Hauptstadt: „Evers ist das letzte Aufgebot der CDU und als Finanzsenator für die mit Abstand größte Verschuldung in der Geschichte Berlins verantwortlich. Wegner ist weg vom Fenster, aber das System Wegner bleibt, denn mit Stefan Evers hebt die Union seinen engsten Vertrauten aufs Schild.“ Dessen Kandidatur sei kein Neuanfang, sondern ein „Weiter so“.
Den Umfragen zufolge droht Berlin ein stasirot-„grün“-rotes Bündnis aus Linkspartei, Ökosozialisten und SPD.