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Prozessauftakt in Düsseldorf: Libanesen-Clan zockte fast eine halbe Million Sozialhilfe ab

Vor dem Düsseldorfer Landgericht hat der Prozess gegen Mitglieder des Al-Zein-Clans u.a. wegen Geldwäsche und Sozialhilfebetrug begonnen. Die deutschen Steuerzahler alimentierten die millionenschwere, aus dem Libanon stammende Großfamilie mit 456.000 Euro Hartz IV. Angeklagt sind Clan-Chef Badia Al-Zein, seine Frau, vier Söhne und eine Schwiegertochter. 

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten Geldwäsche, Erpressung, Steuerhinterziehung, Geiselnahme, gefährliche Körperverletzung, Ausbeutung, Nötigung und bandenmäßigen Sozialhilfebetrug vor. 

Unfassbar: Zwischen 2014 und 2021 unterstützte der deutsche Staat (Steuerzahler) den luxuriösen Lebensstil der Sippe mit fast einer halben Million Euro. Wie es überhaupt dazu kommen konnte, soll nun geklärt werden. Im Focus steht die Leistungsabteilung des Jobcenters Leverkusen. 

Der Al-Zein-Clan ist allerdings nicht der erste Fall dieser Art in Leverkusen. Auch der Goman-Clan, eine in Deutschland ansässige Roma-Großfamilie, erschlich sich Hunderttausende Euro an Stütze.

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