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Geht doch: Die wundersame Wandlung des Markus Söder vom Corona-Scharfmacher zum Freiheitsapostel

Unter dem Druck nicht zuletzt zigtausender „Spaziergänger“ auch im Freistaat und angesichts dramatisch sinkender Zustimmungswerte für die Christsozialen hat die bayerische Landesregierung eine 180 Grad-Wende in der Corona-Politik vollzogen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist entsetzt – ein sicheres Zeichen dafür, dass Markus Söder (CSU) zaghaft auf dem richtigen Weg ist.

Wir wissen nicht, ob der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder bibelfest ist und wenn ja, ob auch das nur geheuchelt wäre. Im Lukas-Evangelium heißt es jedenfalls: „So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ Die wundersame Wandlung des Markus Söder vom Corona-Saulus zum Corona-Paulus dürfte allerdings mehr der politischen Not als wirklicher Einsicht geschuldet sein.

Wie auch immer: Im Freistaat gilt keine Sperrstunde mehr in der Gastronomie, statt 2G bei Friseuren wird auf 3G umgesattelt und es sind plötzlich mehr Besucher bei Sport/Kultur erlaubt. Das bayerische Kabinett hat die von Ministerpräsident Markus Söder angekündigten und noch einige weitere Corona-Lockerungen beschlossen. Die Erleichterungen sollen bereits von diesem Mittwoch (9. Februar) an gelten.

Im Einzelnen gilt im Freistaat dann: 

► Gastronomie: Die Sperrstunde (22 Uhr) entfällt ersatzlos;

► Sportveranstaltungen: Zuschauerauslastung von 50 Prozent erlaubt, inklusive Stehplätze; Obergrenze von 15.000 Personen (2G Plus und FFP2-Maskenpflicht);

► Kulturveranstaltungen: Auslastung von bis zu 75 Prozent möglich (es gilt 2G Plus und FFP2-Maskenpflicht).

In beiden Bereichen (Sport/Kultur) fällt die bisherige Unterscheidung zwischen regionalen und überregionalen Veranstaltungen weg. Ein Mindestabstand von 1,50 Metern wird überall empfohlen, ist aber nicht zwingend.

► Messen: Besucherobergrenze wird von 12.500 auf 25.000 Personen erhöht;

► Seilbahnen: Belegung bis zu 75 Prozent erlaubt;

► Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure oder Nagelstudios): Es gilt 3G statt 2G

► Bäder, Thermen und Saunen: Es gilt 2G statt 2G Plus.

Bleibt die spannende Frage, was wirklich hinter Söders Wandlung vom Corona-Scharfmacher zum (fast schon) Freiheitsapostel steckt? Der wohl entscheidende Grund: Söders Christsoziale brechen in den Umfragen dramatisch um 12 und mehr Prozentpunkte ein, landen je nach Institut bei 36 bis 32 Prozent. Laut dem aktuellen „Bayerntrend“ etwa bringt es die CSU zusammen mit den Freien Wählern nur noch auf 44 Prozent – Söder hätte keine Mehrheit mehr! 

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