CDU-Kreisvorsitzende rechnet mit Merz ab: Arrogant, herablassend und abgehoben!

In der CDU wächst der Zorn auf Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz. Nach einer Konferenz der Kreisvorsitzenden in Berlin berichtete die Brandenburger CDU-Politikerin Désirée Schrade von einem herablassenden Umgang des Kanzlers mit der Parteibasis.

Im Podcast von Paul Ronzheimer (Axel Springer) schilderte die CDU-Kreisvorsitzende aus Frankfurt/Oder gleich mehrere befremdliche Erfahrungen mit Merz. So habe der Kanzler kürzlich ein Institut in ihrer Stadt besucht, ohne den örtlichen CDU-Kreisverband darüber zu informieren. Bei der Kreisvorsitzenden-Konferenz habe sie Merz darauf angesprochen und erklärt, dass sie es bedauerlich finde, vom Besuch des eigenen Parteivorsitzenden nicht erfahren zu haben.

Die Reaktion des Kanzlers beschrieb Schrade so: „Er hat dann fast ein bisschen herablassend darauf reagiert und gesagt: Also Frau Schrade, ich kann hier keine Kreisvorsitzende mit in so ein Institut nehmen.“

Merz versteht die Basis nicht mehr

Auch sonst fühlte sich die CDU-Funktinärin von Merz nicht ernst genommen. Sie habe dem Kanzler geschildert, wie schwierig die Lage für CDU-Kandidaten bei Kommunalwahlen inzwischen sei. Diese würden vielerorts „einfach nicht mehr gewählt“. Erfolg hätten sie teilweise nur noch, wenn sie sich von der Bundespartei abgrenzen. Merz habe ihre Sorgen belächelt und erklärt, dass er die Situation nicht verstehe. Vielmehr erwarte er, „dass man hier voll und ganz für die CDU eintritt“.

Schrade sagte, sie habe daraufhin gedacht: „Okay, das ist ja eigentlich gar nicht das Thema – sondern, dass wir es eben nicht mehr schaffen, für die Partei zu überzeugen, auch wenn die Menschen uns persönlich gut finden und vertrauen.“

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