Eklat beim „Deutschlandtag“ der Jungen Union: Delegierter fordert Merz auf offener Bühne zum Rücktritt auf!

Auf dem „Deutschlandtag“ der Jungen Union in Bonn forderte der bayerische JU-Delegierte Jan Pfadenhauer Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf offener Bühne zum Rücktritt auf. Er warf ihm einen „Raubzug gegen die junge Generation“ bei der Rentenpolitik vor und hielt ihm seine historisch schlechten Umfragewerte entgegen.

Pfadenhauer wörtlich: „Das ist Liz-Truss-Level. Nehmen Sie Ihren Dienstwagen, fahren Sie zum Bundespräsidenten und bitten um Ihre Entlassung.“

Der in der Union inzwischen kursierende Begriff „Liz-Truss-Level“ geht auf die ehemalige britische Premierministerin Liz Truss zurück, deren Zustimmungswerte während ihrer nur 49-tägigen Amtszeit im Herbst 2022 wie bei Merz auf nur noch zehn Prozent Zustimmung abstürzten.

Der Kanzler, der zum zweiten Mal bei der JU auftrat, ging in der Fragerunde im Anschluss an seine Rede auf die Rücktrittsforderung nicht ein. JU-Chef Johannes Winkel, dem die Sache sichtlich unangenehm war, wies Pfadenhauer zurecht. Winkel sicherte Merz die Unterstützung der JU zu, knüpfte diese jedoch an die zügige Umsetzung insbesondere der Rentenreform (Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren).

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