„Es gibt auch für mich Grenzen“: Merz droht SPD erstmals mit Ende der Koalition!

Beim „Deutschlandtag“ der Jungen Union in Bonn hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erstmals öffentlich zu erkennen gegeben, dass er seine Koalition mit der SPD nicht um jeden Preis fortführen wolle: „Es gibt auch für mich Grenzen.“

Merz reagierte damit auf die neuerlichen Reformblockaden von Seiten der Sozialdemokraten vor allem bei der Rente. In Zukunft müsse die Handschrift der Union besser erkennbar werden. „Es muss auch klar sein, wer in dieser Koalition der größere Koalitionspartner ist und wer der kleinere Koalitionspartner ist“, betonte der Kanzler und bekräftigte: „Ich möchte, dass wir die Reformvorschläge der Rentenkommission so umsetzen, wie sie auf dem Tisch liegen.“

Der Vorschlag der Rentenkommission sieht unter anderem die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren vor. Dagegen gibt es heftigen Widerstand in der SPD.

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