Die innerparteiliche Kritik an Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz reißt nicht ab. Jetzt attackiert ihn der CDU-Arbeitnehmerflügel heftiger denn je!
Nach drei verlorenen Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sieht der Arbeitnehmerflügel der CDU die Union in der tiefsten Krise ihres Bestehens: „Wir werden unserem Anspruch, Volkspartei zu sein, nicht mehr gerecht. Wenn die CDU zum ersten Mal in ihrer Geschichte aus einem Landtag fliegt, ist das kein Betriebsunfall“, heißt es in einem Strategiepapier der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), das mit dem Titel „Reform einer Volkspartei“ überschrieben ist.
„Wer jetzt den Wecker nicht gehört hat, verschläft die Zukunftsfähigkeit unserer Partei“, mahnen die CDA weiter. Merz hatte nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin selbst einräumen müssen, dass die CDU „in Teilen“ keine Volkspartei mehr sei. Der Arbeitnehmerflügel CDA bescheinigt der Partei nun eine Krise, deren Ausmaß weit über den Befund des Kanzlers („in Teilen“) hinausgeht.