Nur jeder vierte von rund 82.000 „Bürgergeld“-Empfängern, die Weiterbildungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit durchliefen, hatte danach auch einen Job. Das geht aus der jetzt bekannt gewordenen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Sozialexperten René Springer hervor.
Demnach waren drei von vier „Bürgergeld“-Empfängern im Schnitt auch nach sechs Monaten Weiterbildung noch immer arbeitslos. Da jede Maßnahme laut Bundesregierung rund 8.000 Euro kostet, bedeutet das umgerechnet: Ein einziger wirklich vermittelter Teilnehmer der Maßnahmen kostete die Beitragszahler rund 32.000 Euro (4×8.000). Wobei offen bleibt, ob dieser „Treffer“ auch noch nach weiteren sechs Monaten gilt.