Wie zu erwarten: Immer mehr Briefwahl-Zwischenfälle in Sachsen-Anhalt – Betreutes Ankreuzen in Dessauer Pflegeheim?

Genau davor hat die AfD immer und immer wieder gewarnt: In Sachsen-Anhalt häufen sich laut Medienberichten die Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl.

Der bislang gravierendste Fall ist ein offenbar betreutes Ankreuzen in einem Pflegeheim in Dessau. Es läuft bereits eine Strafanzeige wegen Wahlbetrugs!

Wie die „Welt“ berichtete, geht es um eine demente 95-jährige Heimbewohnerin. Der Neffe der hochbetagten Seniorin als gesetzlicher Bevollmächtigter wollte sich demnach Ende August im Heim nach den Wahlunterlagen seiner Tante erkundigen.

Eine Mitarbeiterin behauptete zunächst, alle Wahlunterlagen der Bewohner „eingesammelt und geschreddert“ zu haben. Im städtischen Wahlbüro erfuhr der Neffe jedoch, dass für seine Tante bereits am 10. August Briefwahlunterlagen beantragt wurden und die Stimme bereits offiziell abgegeben wurde. Ihm sei der Antrag mit einer „sehr krakeligen Unterschrift“ vorgelegt worden.

Der Neffe hat wegen des Verdachts auf Wahlfälschung Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Die zuständige Stadtverwaltung bestätigte, dass ihr der Vorfall bekannt sei. Die Heimleitung lehnte eine Stellungnahme ab.

In Halle und Magdeburg erhielten hunderte Bürger ihre Briefwahlunterlagen doppelt. In Halle wurden 1.184 Briefwahlunterlagen aufgrund eines angeblichen Fehlers bei einem externen Dienstleister doppelt gedruckt und verschickt. In der Landeshauptstadt erhielten 440 Wahlberechtigte ihre Unterlagen „irrtümlich“ zweifach.

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