Am Montagabend (3.August) fielen mitten im Kölner Stadtteil Mülheim plötzlich Schüsse. Vier Menschen wurden nach Polizeiangaben durch Schuss- und Stichverletzungen zum Teil schwer verletzt. Es gab erste Festnahmen.
Die Ermittler vermuten eine Fehde im Clan-Milieu. Der Stadtteil gilt als Brennpunkt der Bandenkriminalität und war die erste „Waffenverbotszone“ in Nordrhein-Westfalen.
Gegen 22 Uhr war es im Bereich der Berliner Straße in Höhe einer Tankstelle zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen, der rasch eskalierte. Die Domstadt war zuletzt immer Schauplatz von schweren Auseinandersetzungen im Bandenmilieu.