Schicksalswahl Sachsen-Anhalt: Vorsicht, politische Trickbetrüger! Altparteien versuchen es auf die schräge Tour

Wenige Wochen vor den Schicksalswahlen am 6. September in Sachsen-Anhalt ziehen die Altparteien in panischer Angst alle Register: Eine sogenannte Initiative „Taktisch Wählen 2026“ will mit einer vorgeblich überparteilichen Kampagne eine in greifbare Nähe rückende AfD-Alleinregierung unter einem Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund verhindern. Fallen Sie bloß nicht auf diese linksgrünen Trickbetrüger herein!

Ziel der obskuren „zivilgesellschaftlichen“ (!) Initiative ist es nach deren Angaben, eine absolute Mehrheit der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt abzuwenden. Dafür stellt die Initiative ein Online-Tool bereit, das Wählern auf Basis ihres Wahlkreises Empfehlungen für eine „strategische Stimmabgabe“ einflüstert.

Fünfte Kolonne der „Grünen“

Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Überlegung, dass in einem Wahlsystem mit Erst- und Zweitstimme nicht immer die bevorzugte Partei gewählt werden müsse, wenn dadurch „demokratische Stimmen“ (was für eine zynische Verachtung gegenüber laut jüngster INSA-Umfrage 41 Prozent AfD-Wählern!) wirkungsvoller eingesetzt werden könnten.

Die Initiative argumentiert, dass insbesondere Stimmen für Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern drohen (wozu laut INSA außer den „Grünen“ jetzt auch die SPD zählt), die Sitzverteilung zum Nachteil der AfD beeinflussen könnten.

Denn: Schaffen „Grüne“ und SPD nicht den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, wären im Landtag voraussichtlich nur AfD, CDU und Linke vertreten – was so gut wie sicher eine absolute Mandatsmehrheit für Ulrich Siegmund bedeuten würde!

Ergänzt wird die Online-Kampagne durch Haustürgespräche und Aktionen in sozialen Medien. Geplant sind nach Angaben der Organisatoren unter anderem Einsätze in Halle (Saale), Magdeburg und weiteren Orten Sachsen-Anhalts.

Wer wirklich dahinter steckt!

Hinter der Kampagne steht die Organisation „The Goodforces“ („gute Mächte“), die schon bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg mitgemischt hatte. Die Initiative bezeichnet sich allen Ernstes als überparteilich und erklärt, „demokratische Stimmen“ bündeln zu wollen.

Doch Vorsicht: Hinter den vermeintlich guten Mächten („Goodforces“) stecken linksgrüne Trickbetrüger! Schon der Begriff „Initiative“ ist reiner Etikettenschwindel:

Betrieben wird die Kampagne von einer professionellen Agentur, die tief im linksgrünen NGO-Sumpf watet. Diese Beratungsfirma mit Sitz im linksgrün versifften Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg arbeitet schwerpunktmäßig für das „demokratische, ökologische und zivilgesellschaftliche Spektrum“ – was schon alles sagt! Laut Eigenwerbung geht es darum, „die Deutungshoheit im Netz gegen rechtspopulistische Kräfte zu verteidigen sowie Themen wie Klimaschutz, Demokratie und biologische Vielfalt zu stärken“.

Die Agentur konzipiert unter anderem Kampagnen für „Bündnis 90/Die Grünen“. Mitgründer Peter Jelinek hat jahrelang in Brüssel den „Green Deal“ von Ursula von der Leyen (CDU) thematisch begleitet. Die Agentur erstellt inhaltliche Analysen und sogenannte „Policy Papers“ zur europäischen Klima- und Wirtschaftspolitik – beispielsweise zu Lieferketten für erneuerbare Energien im Auftrag von Organisationen wie der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Sie entwickelte auch die Wahlkampf-Kampagne „Lass machen!“ für die „Grünen“ in Rheinland-Pfalz.

Da ist wenig verwunderlich, dass die linke „ZEIT“ bereits offen zur Wahl der „Grünen“ und, damit es ist nicht allzu offensichtlich wird, auch der FDP in Sachsen-Anhalt aufruft.

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge