Panik-Kanzler Merz rastet aus: Nach den faulen Deutschen sind jetzt die faulen Unternehmer dran!

Es wird immer offensichtlicher: Die schwarz-rote Chaos-Koalition ist am Ende! Kaum jemand glaubt noch an den großen Reformwurf bis zur Sommerpause. Friedrich Merz (CDU) in seiner Panik spürt, wie ihm die Kanzlerschaft entgleitet. Seine Nerven liegen blank wie Kupferdraht. Nach seinen Schimpftiraden auf die faulen Deutschen jetzt der nächste Ausraster: Viele Unternehmer würden sonntags lieber Golf spielen, als sich Diskussionen in Talkshows zu stellen!

Im Kaisersaal des Berliner Hotels Adlon hielt die „Stiftung Familienunternehmen und Politik“ am Donnerstag (11. Juni) ihre traditionelle Jahresversammlung ab. Die Veranstaltung ist eine der exklusivsten Runden Deutschlands, bei der sich Vertreter u.a. von BMW, Bosch und Lidl sowie Spitzenpolitiker austauschen. Diskutiert werden Themen wie wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Steuern und Deregulierung.

Am Donnerstagnachmittag trat Kanzler Friedrich Merz (CDU) ans Rednerpult. Es sollte zum Eklat kommen:

Nach den üblichen Begrüßungsfloskeln lobte Merz zunächst das Engagement der mehr als drei Millionen Familienunternehmen in Deutschland: „Sie haben einfach Lust darauf, unser Land neu zu formen, eben ein neues Wirtschaftswunder zu schaffen. Haben wir diesen Mut auch als Land, auch als Gesellschaft? Das ist vermutlich die große Frage in diesen Wochen und Monaten.“

Doch schon diese quasi Vereinnahmung wirkte auf viele im Publikum befremdlich. Es hörte sich so an, als wolle sich Merz aus seiner politischen Verantwortung als Regierungschef stehlen, die Verantwortung für den Stillstand im Lande den Sozialpartnern, also Arbeitgebern und Arbeitnehmern, zuschieben.

„Ich habe es viel schwerer…“

Die Wohlstands-Deutschen, sagte Merz weiter, seien träge und schwer zu motivieren. Dann sein Standardspruch: „Ich sage das ohne jede Larmoyanz, eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern, ist viel schwieriger, als ein Land nach Krieg und Zerstörung wieder aufzubauen. Noch einmal: ohne jede Larmoyanz.“ In der Übersetzung lautete diese Überheblichkeit wieder einmal: Seht her, ich habe es viel schwerer als die CDU-Nachkriegskanzler Konrad Adenauer und Ludwig Erhard!

An die Rede des Kanzlers schloss sich eine Talkrunde an. Die ohnedies frostige Stimmung wurde immer eisiger. Es kam zu den ersten schnippischen Wortgefechten. Man könne auch Subventionen streichen für die Großindustrie, gab die Chefin des Maschinenbauers „Trumpf“, Nicola Leibinger-Kammüller, zu bedenken. „Dann sagen Sie mir konkret welche“, blaffte Merz gereizt zurück.

Stimmung kippt immer mehr

Die dicke Luft im Kaisersaal des Adlon war zum Schneiden. Jeder spürte: Es fehlt nicht mehr viel bis zum Eklat! Und so kam es auch:

Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung, beklagte das schlechte Image der Unternehmer im Land, das Gerede über „die Reichen“, das Abschöpfen durch den Gier-Staat. Familienunternehmer konfrontierten Merz damit, dass sie von SPD, Linken und Gewerkschaften angefeindet werden; dass sie sich um ihre Existenz sorgen.

Jetzt verlor Merz vollends die Nerven, entblödete sich nicht, in die Mottenkiste des Klassenkampfes zu greifen: „Ich treffe jedenfalls am Sonntag mehr Leute auf dem Golfplatz als abends in den Talkshows (…) Sie müssen raus! Sie müssen raus mit den Botschaften, die Sie haben. Sie müssen der Bevölkerung zeigen, was Unternehmertum heute ausmacht. Da ist zu viel Rückzug…“

Zurück im Saal blieben irritierte Zuhörer. Was wollte Merz ihnen eigentlich sagen: Dass die Wirtschaft schuld ist an Industrieflucht, Job-Kahlschlag und Energiewende-Horror? Nicht etwa die ideologische Klima-Politik, der selbstzerstörerische Sanktions-Irrsinn, der nimmersatte Gier-Staat, eine entfesselte EU-Bürokratie?

Einen mittelbaren Erkenntnisgewinn jedenfalls nahm das Publikum mit: Deutschland weiß jetzt, was Kanzler Merz sonntags so macht – er geht Golf spielen!

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