Das Pfingstfest steht für Verständigung, es steht für Versöhnung im „Neuen Bund“ mit Gott. Man hat den Eindruck, dass Pfingsten für die linksgrünen Amtskirchen in Deutschland vor allem für Kriegstreiberei steht!
Vor einer Woche endete der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg. Mit dabei waren der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer, einst Leiter des Corona-Krisenstabes im Kanzleramt, sowie Heeresinspekteur Christian Freuding. Gleich zwei der ranghöchsten deutschen Soldaten rührten auf offener Bühne die Kriegstrommel, faselten von Putins angeblichen Angriffsabsichten auf die NATO. Breuer: „Die Bedrohung ist real.“ 2029 sei es so weit.
Kriegsdienst statt Friedensdienst
Die Amtskirchen rüsten derweil kräftig mit auf. Vom katholischen Militärbischof Franz-Josef Overbeck gab es in Würzburg den Segen zur schnellen Wiedereinführung der Wehrpflicht – für einen, wie er sagte, „verpflichtenden Dienst für die möglichen jungen Männer und dann auch Frauen“. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sei ihm klar geworden, „dass es ohne eine Vermehrung der Soldatinnen und Soldaten – und zwar nicht zum Sankt-Nimmerleins-Tag, sondern ab jetzt – nicht gehen wird“.
Es gab einmal eine Zeit, da standen die katholische und evangelische Kirche in Deutschland fest an der Seite der Friedensbewegung – lang ist’s her! Martin Pilgram von Pax Christi, einer ökumenischen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche, ist alarmiert. In einem Brief an offizielle Vertreter der christlichen Kirchen in Deutschland warf der Friedensaktivist aus dem Landkreis München den Amtskirchen kürzlich vor, sie würden sich dafür einspannen lassen, die Menschen in Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen.