Energiewende-Irrsinn: Kabinett beschließt Bau neuer Gaskraftwerke – Jetzt drohen noch höhere Strompreise!

Die Bundesregierung hat den Bau neuer Gaskraftwerke auf den Weg gebracht. Sie sollen als Ergänzung zu Wind- und Sonnenenergie die Stromversorgung bei Windstille und Dunkelflauten sichern und so einen Blackout verhindern helfen. Auf die Stromkunden könnten damit ab 2031 allerdings zusätzliche Kosten von jährlich bis zu drei Milliarden Euro zukommen, wie aus dem vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hervorgeht.

Denn Betreiber von Kraftwerken oder Speichern sollen künftig nicht nur für gelieferten Strom, sondern auch für das Bereithalten von Kapazitäten eine Vergütung erhalten, und zwar von den Stromabnehmern. Reiche nannte den neuen schwarz-roten Unfug allen Ernstes einen „Meilenstein“. Mit dem Gesetz „sorgen wir dafür, dass Strom auch dann sicher verfügbar ist, wenn Wind und Sonne pausieren“, erklärte die Ministerin.

Schon jetzt ist klar: Der Strom wird sich am Ende für Verbraucher erneut deutlich verteuern. Und das nicht allein mit Blick auf geopolitische Unwägbarkeiten – Stichwort Iran-Krieg und Sperrung der Straße von Hormus. Ein beträchtlicher Teil der absehbaren Strompreiserhöhungen liegt vielmehr in der irrsinnigen Sanktionspolitik der EU gegenüber Russland begründet. Dadurch geraten Deutschland und Europa in immer größere Abhängigkeit von vielfach teurerem US-amerikanischem LNG-Gas. Würde stattdessen kontinuierlich und zuverlässig preisgünstiges Russen-Gas via Nord Stream nach Deutschland fließen, müssten die Betreiben von Gaskraftwerken keine zusätzlichen Speicherkapazitäten zu Lasten letztlich der Stromkunden vorhalten.

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