Der Energiewende-Irrsinn in Deutschland treibt immer groteskere Blüten: Am 1. Mai erreichte der Strompreis an der EPEX-Spot-Börse ein historisches Tief. Zeitweise minus 499,99 Euro mussten pro Megawattstunde von deutschen Erzeugern/Einspeisern zur Entsorgung ihrer Überproduktion an „grünem Strom” ins Ausland transferiert werden. Das ist nur ein Cent unter der gesetzlichen Untergrenze von minus 500 Euro. Tiefer als minus 500 €/MWh kann der Preis an der Börse systembedingt nicht fallen. Wenn dieses Limit erreicht wird, gilt der Markt als „verstopft“.
Die rund fünf Millionen privaten Photovoltaik-Betreiber wurden zwischenzeitlich gebeten, ihre Solaranlagen herunterzufahren. Denn: Anlagenbetreiber (Einspeiser) müssen bei negativen Strompreisen oft für den eingespeisten Strom zahlen.
FAZIT: Ein sonniger 1. Mai mit kühleren Temperaturen und etwas Wind reichte aus, um das ganze System mangels Speicherkapazitäten wieder einmal ad absurdum zu führen!