Nach Kündigung der Uni Bonn: Systemkritische Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ruft das Bundesverfassungsgericht an

Unter dem Vorwand von Plagiatsvorwürfen hatte die Universität Bonn die unbequem gewordene Politologin Ulrike Guérot vor die Tür gesetzt. Im Streit um ihre Kündigung hat die 61-jährige Wissenschaftlerin jetzt Verfassungsbeschwerde eingelegt, nachdem sie in allen arbeitsgerichtlichen Instanzen gescheitert war.

Frau Guérot sieht hinter ihrem Rauswurf politische Motive. Der Verdacht liegt nahe: Die Autorin des Bestsellers „Wer schweigt, stimmt zu“ hatte während der Corona-Hysterie mit scharfer Kritik gegen die staatlichen Willkürmaßnahmen für Aufsehen gesorgt.

Auch Guérots Äußerungen zum Ukraine-Krieg kamen bei der Universitätsleitung im seinerzeit „grün“-regierten Bonn vermutlich nicht gut an. Seit Beginn des Konfliktes drängte die Politologin immer wieder auf sofortige Friedensverhandlungen.

Auf YouTube erläutert Guérot ihre Entscheidung, das Bundesverfassungsgericht anzurufen.

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