Allein im ersten Quartal dieses Jahres haben bereits 2.656 junge Deutsche vorsorglich einen Antrag als Kriegsdienstverweigerer gestellt. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).
Hält der Trend an, dürfte die Zahl der Kriegsdienstverweigerer 2026 auf den höchsten Stand seit Aussetzung der Wehrpflicht 2011 zusteuern.
Die Wehrpflicht ist seit 2011 ausgesetzt und gilt vorerst nur für den Verteidigungsfall weiter. Unabhängig davon bleibt das Recht bestehen, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen gemäß Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes zu verweigern.