Schätzungsweise 15,9 Millionen Katzen und 10,5 Millionen Hunde leben in Deutschland. Auch unsere Tiere werden immer mehr zum Opfer der Verarmungspolitik des Kanzler-Versagers Friedrich Merz (CDU).
Deutschlands überfüllte Tierheime wissen nicht mehr ein noch aus. Immer mehr Menschen müssen notgedrungen ihre liebsten Familienmitglieder abgeben. Die Tierheime haben kaum noch Platz und können ihre horrenden Energiekosten nicht mehr bezahlen.
Die AfD hat die Not erkannt: Sie hat nach DK-Informationen ad hoc einen Arbeitskreis Tierschutz gegründet. Wenn Tiere wählen könnten…
Fakt ist: Die Kosten beim Tierarzt sind in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen – für viele Tierhalter wird das zu einem Riesenproblem. Immer öfter werden Behandlungen aufgeschoben oder Tiere sogar abgegeben.
Tierheime und der Tierschutzbund schlagen Alarm. Regionale Auffangstationen sind wegen Überfüllung und der horrenden Energiekosten am Limit. Auch unsere wehrlosen Tiere dürfen sich beim Kanzler-Versager Friedrich Merz „bedanken“.
Ein Haustier zu haben, wird immer teurer. Vor allem Tierarztbesuche sind ein vielfach unbezahlbarer Kostenfaktor seit der 2022 maßgeblich auf Betreiben der „Grünen“ eingeführten Gebührenordnung (GOT) geworden. Ein Antrag der AfD-Bundestagsfraktion auf Rücknahme der GOT mit ihren absurd hohen Gebührensätzen auch für den Notdienst am Wochenende wurde vom Altparteien-Kartell abgeschmettert.
Ratenzahlungen beim Veterinär
Tierhalter, vor allem Rentner, die oft nicht mehr wissen, wie sie selbst noch über die Runden kommen sollen, sind zunehmend überfordert. Die Nachfrage nach Ratenzahlungen bei Tierärzten steigt. Auch die flehentlichen Bitten von Tierhaltern um Kostenübernahmen beim Tierschutzbund nehmen rasant zu.
Immer mehr kranke Tiere (sprich: Familienmitglieder, Herr Merz!) werden in Tierheimen und anderen Schutzeinrichtungen abgegeben oder einfach ausgesetzt, weil die durch die teuren Lebenshaltungskosten gebeutelten Besitzer die Behandlungen nicht mehr bezahlen können. Am Ende kommt dann zwischen Bangen und Hoffen doch vielleicht die Euthanasiespritze für 360 Euro.
Der saarländische Tierschutzbund zum Beispiel hat für solche Fälle bereits einen Notfallfonds eingerichtet. Doch der sei inzwischen „fast leer“, sagt die Vorsitzende Beatrice Speicher-Spengler. Das Geld aus dem Notfallfonds sei auch kein Geschenk, sondern eine Art niedrigschwelliger Kredit: „Wir verschenken nichts. Die Leute müssen immer wenigstens 50 Euro selbst zahlen.“ Der Rest wird in Raten zurückgezahlt. „Manchmal laufen wir dem Geld zwei Jahre hinterher. Etwa die Hälfte bekommen wir zurück, die andere nicht“, sagt Tierschützerin Speicher-Spengler.
Staatsverbrechen am Tierwohl
Auch in Tierarztpraxen ist das Problem angekommen. „Die Nachfrage nach Ratenzahlungen ist spürbar gestiegen“, bestätigt die Präsidentin der Saar-Tierärztekammer, Susanne Hofstetter. Tierarztpraxen mit ihren hohen Kosten (Personal, Energie) sind aber keine Kreditinstitute. Ratenzahlungen sind nur begrenzt und individuell möglich. Viele Praxen arbeiten inzwischen mit Finanz-Dienstleistern zusammen.
Wer, außer dankenswerterweise der AfD, redet eigentlich von den für viele Tierhalter unbezahlbar gewordenen Tierarztkosten – egal, ob Hund, Katze, Pferd, Kaninchen oder Frettchen? Wer, außer der AfD, hat ein Herz für unsere Fellnasen, die in überfüllten Tierheimen landen, weil sich die Besitzer ein Tier nicht mehr leisten können?
DK-Gastautor Einar Koch, der in kurzer Zeit zwei Hunde (Gretchen und Tyson) trotz Tausender Euro Behandlungskosten verloren hat, rechnet knallhart mit der Politik ab: „Für immer mehr Familien und Rentner wird ein Tier zum unbezahlbaren Luxus. Gerade für ältere Menschen sind Hund oder Katze aber oft der einzige und letzte Halt im Leben. Der Politik scheinen unsere Familienmitglieder, die in überfüllten Tierheimen landen oder notgedrungen eingeschläfert werden, egal zu sein.“
Ganz offensichtlich. Denn Herr Merz – Stichwort Ukraine – hat andere Prioritäten!