Gewinner – Verlierer der Woche

Gewinner der Woche

Die „Grünen“ haben zwar mit 25.000 Stimmen Vorsprung die Landtagswahl in Baden-Württemberg nach Zehntelprozenten knapp vor der CDU gewonnen, aber beide Parteien sind mit jeweils 56 Sitzen gleich stark im Stuttgarter Landtag vertreten. Sie streiten deshalb darüber, wer von ihnen künftig den Regierungschef stellt bzw. ob man sich für jeweils zweieinhalb Jahre das Amt des Ministerpräsidenten teilt. Vor diesem Hintergrund hat Molkerei-Gigant Theo Müller (86) der CDU in Baden-Württemberg zum Sprung über den eigenen Brandmauer-Schatten und zu einer Zusammenarbeit mit der AfD geraten.

„Die CDU muss sich nicht kleinmachen und Juniorpartner von Cem Özdemir werden“, sagte der Erfolgsunternehmer der „Welt“. Sie, die CDU, könnte stattdessen auch mit der AfD regieren oder sich zumindest von ihr dulden lassen. Müller empfahl der CDU, bei der Wahl des Ministerpräsidenten im Landtag einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken: „Die Wahl ist geheim. Wer dort am Ende wen wählt, weiß niemand. Im Falle eines Sieges könnte die CDU sagen, dass der Respekt vor dem Parlament irgendwelche Spekulationen verbietet.“

Linksgrüne Boykott-Aufrufe scheinen der Unternehmensgruppe Theo Müller (u.a. Landliebe, Weihenstephan) mit ihren weltweit 35.000 Beschäftigten übrigens nichts anzuhaben: Der internationale Molkereikonzern mit Stammsitz in Aretsried bei Augsburg weist für 2025 einen vorläufigen Umsatz von 10,4 Milliarden Euro aus.

Der Deutschland-Kurier meint: Alles Müller, oder was?

Verlierer der Woche

Der deutsch-ungarische Schrotthändler Viktor Lustig (1890-1947) gilt als einer größten Trickbetrüger der jüngeren Geschichte. Ihm gelang es in den 1920er Jahren, den angeblich vor der Verschrottung stehenden Eiffelturm zu verkaufen – und das gleich zweimal. Mit seinem Coup strich er eine Million damaliger Francs ein. Gegen die Trickbetrüger Friedrich Merz (70/CDU) und Lars Klingbeil (48/SPD) mit ihrem 500 Milliarden Euro Schuldenbluff ist dieser Gauner allerdings ein Waisenknabe. So gesehen müssten die beiden Deutschland-Verschrotter Merz/Klingbeil zynisch betrachtet eigentlich die „Gewinner der Woche“ sein!

Denn, wie jetzt ans Licht kommt: Mit den neuen Rekordschulden, die der Deutsche Bundestag vor gut einem Jahr unter tatkräftiger Mithilfe der heute „Skandal“ schreienden „Grünen“ ermöglichte, haben der CDU-Kanzler und der SPD-Finanzminister/Vizekanzler im Wege der Umbuchung in das sogenannte „Sondervermögen“ fast nur Haushaltslöcher gestopft. Von den versprochenen Investitionen ist weit und breit nichts zu sehen. Die beiden politischen Bankrotteure haben nicht mehr und nicht weniger als einen gigantischen Betrug an nachfolgenden Generationen begangen. Das ist in etwa so, als hätten Merz und Klingbeil bei der Berliner Sparkasse ein Hypotheken-Darlehen für eine Wärmepumpe aufgenommen, das Geld aber anschließend im Puff verjubelt.

Kreditbetrug ist in Deutschland nach Paragraf 265b Strafgesetzbuch (StGB) strafbar. Falsche oder unvollständige Angaben bei der Kreditbeantragung können mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden.

Der Deutschland-Kurier meint: Herr (Frau) Staatsanwalt, übernehmen Sie!

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