„Strategischer Fehler“: Von der Leyen (CDU) bereut Atomausstieg – EU plant „Renaissance der Kernenergie“

Mit einem opportunistischen Salto rückwärts, der seinesgleichen sucht, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) den Ausstieg aus der Atomkraft als einen „strategischen Fehler“ bezeichnet. Die damalige Bundesarbeitsministerin hatte den von Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 völlig irrational betriebenen Atomausstieg ausdrücklich mitgetragen.

Europa habe damit „einer zuverlässigen, erschwinglichen und emissionsarmen Energiequelle den Rücken gekehrt“, sagte die frühere Merkel-Vertraute jetzt bei einer Rede in Paris. Die EU sei weder ein Öl- noch ein Gasproduzent.

Zugleich kündigte die EU-Chefin am Dienstag (10.März) auf einem Atomenergie-Gipfel in Frankreich künftige Risiko-Absicherungen der EU in Höhe von 200 Millionen Euro für private Geldgeber an, die in neue Atomtechnologien investieren. Europa solle ein globales Zentrum der Kernenergie der nächsten Generation werden – „die Mittel dafür werden aus unserem Emissionshandel kommen“, sagte von der Leyen und betonte weiter: „In den letzten Jahren erleben wir eine weltweite Renaissance der Kernenergie. Und Europa will an dieser Renaissance teilhaben.“

Man reibt sich verwundert die Augen: Aus der unter Pfizer-Korruptionsverdacht stehenden Totalversagerin wird plötzlich Atom-Uschi!

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge