Putin droht: Russische Gaslieferungen in die EU könnten schneller enden, als Brüssel plant

Ein Sprichwort sagt: „Schadenfreude ist die schönste Freude!“ So gesehen kann man es Kremlchef Wladimir Putin nicht verdenken, dass er angesichts des Iran-Krieges und angesichts des EU-Sanktionswahns eine viel schnellere Einstellung der russischen Gaslieferungen nach Europa erwägt, als sie Brüssel beschlossen hat.

Möglicherweise sei es sinnvoll, das Inkrafttreten des von der EU verhängten Bezugsverbots für russisches Erdgas schrittweise bis November 2027 gar nicht abzuwarten, sagte Russlands Präsident in einem Interview mit dem Moskauer Journalisten Pawel Sarubin. Für Russland würden sich durch den Iran-Krieg andere Märkte öffnen. Dies dürfte als Hinweis darauf zu verstehen sein, dass auch asiatische Abnehmerstaaten von arabischem Flüssiggas durch die Blockade der Meerenge von Hormus betroffen sind.

Putin wörtlich: „Und vielleicht ist es für uns vorteilhafter, die Lieferungen auf den europäischen Markt sofort einzustellen. Wir sollten uns auf die sich öffnenden Märkte konzentrieren und dort Fuß fassen.“ Diese Entscheidung wäre keine politische sondern eine rein wirtschaftlich, betonte der Kremlchef.

Mit anderen Worten: Die EU hätte sich ihr eigenes Grab geschaufelt!

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