Am Flughafen Leipzig/Halle ist es in der Nacht zum 18. Oktober erneut zu einem sicherheitsrelevanten Vorfall gekommen. Diesmal besteht der Verdacht, dass Personen den Zaun des Flughafens mit einem Auto durchbrochen haben. Hatten sie es womöglich auf russische Antonow-Maschinen abgesehen?
Wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte, kam es in der Nacht auf Sonntag erneut zu einem potenziell gefährlichen Vorkommnis. Erst Anfang August war am Flughafen in Schkeuditz eine Sprengstoff-Drohne nicht gesicherter Herkunft aufgefunden worden.
Jetzt wurde kurz vor 23 Uhr am Samstag eine Beschädigung an einem Zaun des Flughafens festgestellt. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein Fahrzeug den Zaun durchbrochen und so das Loch im Zaun verursacht haben könnte. Daraufhin wurde die Nordpiste des Flughafens gesperrt und der Flugbetrieb an der Nordseite des Flughafens vorübergehend eingestellt.
Brisant: Wie MDR und Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichten, befindet sich die Beschädigung am Flughafenzaun in der Nähe russischer Antonow-Frachtflugzeuge. Die drei Maschinen vom Typ AN-124 haben seit 2022 aufgrund von EU-Sanktionen ein Start- und Flugverbot. Sie können daher nicht mehr von ihrer Parkposition entfernt werden.
Nun, der „Russe“ kann’s wohl kaum gewesen sein.