War doch klar: „Tankrabatt“ verpufft binnen 24 Stunden – Sprit nächste Woche wieder so teuer wie vorher?

Die Freude über den neuen „Tankrabatt“ (inklusive Mehrwertsteuer rund 17 Cent) dürfte von kurzer Dauer sein: Pünktlich zum Inkrafttreten am 1. Oktober sanken die Spritpreise zwar schlagartig, mancherorts unterschritten sie sogar wieder die Zwei-Euro-Marke. Aber die Ernüchterung folgte – wie zu erwarten – prompt.

Nach dem „12-Uhr-Geläut“ ging es an den Zapfsäulen wieder rasant nach oben. Kostet Sprit schon nächste Woche wieder soviel wie vorher?

Laut ADAC löste der Steuerrabatt am ersten Tag zunächst einen spürbaren Preissturz aus. Im Tagesverlauf kam es dann zu den von Experten vorausgesagten extremen Preissprüngen.

Kurz vor 12 Uhr am Donnerstag sank der Preis für Super E10 auf ein Tagestief von im Schnitt 2,052 Euro, Diesel lag bei 2,197 Euro. Pünktlich um 12:00 Uhr machten die Tankstellen dann von ihrem gesetzlichen Recht Gebrauch, einmal am Tag die Preise anzuheben.

Nur Minuten später (Stand 12:15 Uhr) schoss E10 im bundesweiten Schnitt um bis zu 20 Cent auf 2,253 Euro hoch. Diesel sprang auf 2,393 Euro.

Marktexperten befürchten, dass die Autofahrer schon kommende Woche wieder da stehen könnten, wo sie am 30. September waren.

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