In Frankreich, aber auch in Italien kam es am Wochenende wieder zu Gewaltexzessen von Linksextremisten und Migranten. Dank einer vorsorglich starken Polizeipräsenz wütete der Mob in der Nacht zum Sonntag zwar nicht ganz so schlimm wie vor einer Woche, aber wieder brannten Städte, wieder kam es zu Plünderungen. In deutschen Sicherheitskreisen wächst unterdessen die Sorge, dass die grenzüberschreitende Apokalypse am Monatsende Deutschland erreichen könnte.
In Frankreich kam es nach landesweiten Großdemonstrationen mit mehr als 400.000 Teilnehmern im Laufe der Nacht zum 25. Oktober zu schweren Krawallen und Zusammenstößen. Landesweit waren vorsorglich 70.000 Sicherheitskräfte (reguläre Polizei und paramilitärische Gendarmerie) mobilisiert worden.
Anarchie in Marseille
Auf den Straßen von Marseille, wo Schätzungen zufolge bis zu 90 Prozent der Stadtbevölkerung migrantische Wurzeln haben, brannten Barrikaden. „Junge Männer“, wie es in Medienberichten politisch korrekt hieß ohne das Kind beim Namen zu nennen, lieferten sich Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften vor der Kulisse gepanzerter Polizeifahrzeuge. Erneut kam es zu Plünderungen.
► Um die Randalierer zurückzudrängen und die Lage unter Kontrolle zu bringen, setzten Spezialeinheiten der Polizei nicht nur in Marseille, sondern u.a. in Paris, Lyon und Nantes Tränengas und Wasserwerfer ein. Landesweit kam es zu rund 1.000 Festnahmen durch die massiv verstärkten Sicherheitskräfte.
► In ganz Frankreich hatten viele Geschäfte mit bei Migranten geschätzten Luxuslabels wie Rolex, Chanel, Hermès, Louis Vuitton, Christian Dior ihre Schaufenster aus Angst vor erneuten Plünderungen mit Holzplatten komplett verbarrikadiert.
Zahlreiche Festnahmen auch in Italien
In Italien blieb die Lage im Vergleich zu Frankreich auf den Straßen ruhiger. Aufgrund der schweren Eskalationen im Nachbarland und aus Sorge vor einem Übergreifen der Gewalt hatte die italienische Polizei in der Nacht die Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen vor allem in Mailand massiv verstärkt. Dennoch kam es zu Ausschreitungen. Nach Polizeiangaben wurden rund 380 Randalierer festgenommen.
Was kommt da auf Deutschland zu?
In rund 20 deutschen Städten sind für den 31. Oktober Demonstrationen angekündigt oder auch schon angemeldet. Laut der sogenannten Jugendinitiative „GenZ steht auf“ wollen mehr als 100.000 Menschen teilnehmen.
Die Polizei befürchtet, dass es am Rande der Demos zu schweren Krawallen von Linksextremen und Migranten kommt. „Die Demonstrations-Planungen für den Tag sind sehr heterogen, teilweise gehen sie von dieser sogenannten GenZ-Bewegung aus, teilweise von anderen Gruppen. Die Proteste werden von Gewalttätern insbesondere aus dem linksradikalen und islamistischen Bereich unterwandert“, warnen Sicherheitskreise. Auch muslimische Communitys und Palästinenser wollen nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden mitmischen. Es soll demnach Chat-Gruppen geben, in denen bereits gepostet werde, man müsse auch deutsche Städte in Schutt und Asche legen.