Es wäre der Todesstoß für Deutschland: „Grüne“ wittern Morgenluft für R2G!

„Grünen“-Fraktionschefin Katharina Dröge hat sich für ein Ultra-Linksbündnis ihrer Partei mit Kommunisten und SPD auf Bundesebene (R2G) ausgesprochen. Im Interview mit der woken „ZEIT“ behauptet sie allen Ernstes: „Die Mitte in Deutschland tickt eigentlich links.“ Was die Ökosozialistin als „Aufbruch“ für Deutschland propagiert, wäre der endgültige Abbruch eines ohnehin schon heruntergewirtschafteten Landes! Oder zielt der Vorstoß taktisch auf etwas ganz anderes ab – nämlich den Sturz von CDU-Kanzler Friedrich Merz?

Zunächst einmal dient ganz offensichtlich Berlin als Blaupause für Dröges Gedankenspiele: In der Hauptstadt haben Linke, „Grüne“ und SPD nach den Wahlen am 20. September sogenannte Vorsondierungen für ein Rathaus-Bündnis aufgenommen. Da nach Einschätzung von politischen Beobachtern alles in diese Richtung laufen dürfte, nutzt Dröge die Gelegenheit, um das R2G-Modell für eine Art „Aufbruchserzählung“ auf Bundesebene umzumünzen. Ihre inhaltlichen Argumente entsprechen jedenfalls weitgehend der Berliner R2G-Agenda:

Melonenpartei: Außen grün, innen rot

Dröge fordert im „ZEIT“-Interview eine „Regulierung für bezahlbare Mieten“ sowie eine „gerechte Besteuerung extrem hoher Vermögen“. Hinter der Floskel von der „gerechten Besteuerung“ verbirgt sich nichts anderes als de facto die Enteignung des deutschen Mittelstands. Es wäre der finale Schlag gegen das produktive Kapital, soweit es noch nicht das Weite gesucht hat!

„Grün-Rot-Rot wäre sich in vielen sozialen Fragen und hoffentlich auch beim Klimaschutz einig“, sagte Dröge der „Zeit“ und betonte: „Wir könnten hier viel hinbekommen, und ein großer Teil des Landes würde sagen: Cool, endlich tut sich was.“

Linke vermutet taktische Machtspielchen

Allerdings haben die sozialistischen Träumereien der „Grünen-Fraktionschefin (noch) einen Schönheitsfehler: Rechnerisch würden „Grüne“, SPD und Linke auf Bundesebene derzeit nur auf 40 Prozent (ARD-Deutschlandtrend) kommen. Dröge lässt sich denn auch explizit ein Hintertürchen offen: Schwarz-„Grün“! Das lässt vermuten, dass es ihr bei ihren R2G-Planspielen eher darum gehen könnte, in einem ersten Schritt den Druck auf die Union zu erhöhen, Friedrich Merz zu stürzen – mit einem schwarz-„grün“ tickenden CDU-Kanzler Hendrik Wüst.

Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat den Braten offenbar gerochen und wies die Avancen zurück: „Die Linke steht nicht als Mehrheitsbeschafferin für Machtspielchen zur Verfügung.“

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