Neuer Preisschock beim Gas: Verbrauchern drohen im Winter 20 Prozent Mehrkosten beim Heizen!

Vor dem Hintergrund der Nahost-Krise und angesichts gerade einmal zur Hälfte gefüllter Speicher in Deutschland nicht zuletzt als Folge des Sanktions-Irrsinns befürchtet das Vergleichsportal Verivox im Winter Preiserhöhungen beim Gas zwischen 10 und 20 Prozent für private Haushalte.

Laut Verivox-Energieexperte Thorsten Storck reagieren die Tarife für Bestandskunden zwar etwas langsamer auf die Ausschläge am Großmarkt, sie würden die Teuerung aber früher oder später ebenfalls zu spüren bekommen.

Der europäische Erdgas-Großhandelspreis (TTF-Future) kletterte diese Woche bereits auf über 79 Euro je Megawattstunde – das ist der höchste Stand seit über dreieinhalb Jahren!

Die deutschen Gasspeicher sind aktuell nur zu knapp 55 Prozent gefüllt – ein historischer Tiefstand für diese Jahreszeit. Grund ist, dass das Einspeichern wegen der hohen Weltmarktpreise für die Händler kaum rentabel war.

Netzagentur wiegelt ab

Während der Speicherbetreiberverband INES vor Engpässen bei einem harten Winter warnt, wiegelt die Bundesnetzagentur ab. Laut Behördenchef Klaus Müller („Grüne“) soll die bereits gespeicherte Gasmenge die Gesamtentnahme des vergangenen Winters übersteigen.

Sicher ist nur: Die Abkehr von direkten Gaslieferungen aus Russland kommt die deutschen Verbraucher immer teuerer zu stehen. Die Kosten allein für den Bund zur Bewältigung der selbst geschaffenen Energiekrise belaufen sich der „Bild“-Zeitung zufolge bereits auf über 50 Milliarden Euro. Das Blatt beruft sich auf offizielle Zahlen der Bundesregierung.

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