Merkel-Rede im Bundestag: CDU fliegt aus Landtag und Ex-Kanzlerin will Migranten-Brücken bauen

Es war ein bizarrer Auftritt von Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Tag nach dem historischen Untergang ihrer Partei bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Die Totengräberin der Union hielt am Montagabend eine Rede im Deutschen Bundestag zur Eröffnung der Ausstellung „Kokoschkas Adenauer. Warhols Brandt“.

Merkel erklärte, eine „Volkspartei“ (häh?) müsse Brücken bauen – auch „zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte“. Auf die Ursachen des CDU-Fiaskos ging Merkel nicht näher ein. Auch Friedrich Merz und die AfD erwähnte sie nicht.

Stattdessen erinnerte Merkel ihre Partei an den ersten CDU-Nachkriegskanzler Konrad Adenauer und behauptete: Adenauer habe verstanden, dass es wichtig sei, Menschen „einzuladen, alle Menschen anzusprechen“.

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