Wagenknecht erteilt Björn Höcke (AfD) Absage: „Thüringen-BSW würde mich nicht wählen“

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat den Vorstoß des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke, sie solle sich mit Stimmen der AfD zur Ministerpräsidentin wählen lassen, als „weder ehrlich noch seriös“ zurückgewiesen. „Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal, den Herr Höcke nach Belieben vergeben kann“, sagte Wagenknecht der „Berliner Zeitung“.

Höckes Angebot sei „weder ehrlich noch seriös“. Höcke wisse, dass das BSW in Thüringen zu ihr, Wagenknecht; in Opposition stehe und sie nicht wählen würde.

Kommt es zum Duell mit Höcke?

Wagenknecht, die ganz offensichtlich versucht, auf der AfD-Erfolgswelle mitzusurfen, machte Höcke ein PR-trächtiges Gegenangebot: Sie forderte den Thüringer AfD-Chef zu einem öffentlichen Duell auf, nachdem AfD-Bundessprecherin Alice Weidel eine entsprechende Einladung des BSW abgelehnt habe. Das Gespräch solle „auf neutralem Boden und mit einem unparteiischen Moderator“ stattfinden.

Höcke hatte Wagenknecht in einem Video auf X aufgefordert, noch vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September Ministerpräsidentin von Thüringen zu werden. Sie solle „staatspolitische Verantwortung“ übernehmen und beweisen, dass das BSW keine „Kartellpartei“ sei. „Ich reiche Ihnen die Hand“, sagte der Thüringer AfD-Chef.

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