Die Mainstream-Medien schnappatmen, weil der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider, in dieser Woche einen Podcast mit der früheren „Spiegel“-Aktivistin Melanie Amann (jetzt Funke-Medien) abgebrochen hat. Tillschneider fühlte sich nach eigener Aussage durch „suggestive Fragen“ und „Hardcore-Framing“ provoziert und verließ den Podcast „Amann unframed“ vorzeitig.
Hintergrund: Als eigentliches Thema des Gesprächs war laut Tillschneider das neue Buch des AfD-Vordenkers und Islam-Wissenschaftlers mit dem Titel „Kulturpolitik: Wie es ist deutsch zu sein“ abgesprochen. Stattdessen lenkte Amann den Podcast mit suggestiven Fragen auf Themen wie Björn Höcke (AfD) und die Forderung nach Remigration.
Tillschneider warf Amann vor, das Gespräch voreingenommen zu führen. Mit den Worten „Das war’s jetzt!“ verließ er das Studio.
Die Mainstream-Medien (u.a. „Welt“) stricken daraus das Narrativ, der AfD-Politiker habe kritischen Journalistenfragen ausweichen wollen. Tillschneider konterte noch vor Abbruch des Gesprächs: „Ich habe gedacht, es geht hier um mein Buch. Ich habe gedacht, es geht um meine Person.“
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