Hier passt alles bestens zusammen: Das „Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.)“ kassiert Millionen an Steuergeldern, macht in Sachsen-Anhalt Haustürwahlkampf und – da schau an – der Ex-Chef kandidiert für die „Grünen“!
Der langjährige Leiter dieses sogenannten Landesnetzwerks, Mamad Mohamad, übergab die Geschäftsführung zum 1. Juni 2026 formal an eine Nachfolgerin, „begleitet“ den Übergang aber noch bis Ende 2026 und tritt für die „Grünen“ (bei denen er seit 2023 Mitglied ist) als Direktkandidat in Halle an. Er betont, sein Wahlkampf stehe organisatorisch und finanziell auf eigenen Beinen. Eigentlich könnte er auch gleich sagen: Nachts ist es kälter als draußen!
Werfen wir doch mal einen Blick ins offizielle Lobbyregister des Deutschen Bundestages:
Das „Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.“ ist dort unter der Registernummer R006017 als privatrechtliche Organisation (eingetragener Verein) registriert. Als Geschäftsführer fungieren Mamad Mohamad und Undra Dreßler. Beide sind explizit als Personen benannt, welche die Interessenvertretung unmittelbar ausüben.
„Schule ohne Rassismus“, „Migrantinnen stark im Alltag“
Im Lobbyregister-Eintrag von LAMSA sind erhebliche Zuwendungen der öffentlichen Hand (sprich: Steuerzahler) für das Jahr 2025 ausgewiesen. Demnach flossen vom Land Sachsen-Anhalt etwa 2,48 Millionen Euro u. a. für Projekte wie „Schule ohne Rassismus“. Rund 1,64 Millionen Euro kamen vom Bund – u. a. für diverse sogenannte Demokratieprojekte, den Fördertitel „Migrantinnen stark im Alltag“ sowie Antidiskriminierungsberatung. Knapp 1,5 Millionen steuerte die EU für Inklusions- und Integrationsnetzwerke bei.
Hinzu kommen kommunale Mittel in fünf- bis sechsstelliger Höhe – u.a. von der Stadt Halle für eine bunt-woke „Familienwerkstatt“ und dem Landkreis Wittenberg für „Migrationsberatung“.
Zumindest mit den Steuergeldern aus Sachsen-Anhalt dürfte unter einem AfD-Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund ganz schnell Schluss sein – damit der Begriff „Nichtregierungsorganisation“ wieder seine ursprüngliche Bedeutung bekommt!