Sachsen-Anhalt: Reichinnek (Linke) diktiert Bedingungen für mögliche Zusammenarbeit mit der CDU

Die Fraktionschefin der Linken im Deutschen Bundestag, Heidi Reichinnek, hat der CDU in Sachsen-Anhalt schon mal vorsorglich die Bedingungen ihrer Partei für eine mögliche Zusammenarbeit im Falle einer Minderheitsregierung aus Union, SPD und „Grünen“ nach der Landtagswahl am 6. September diktiert.

Der „Augsburger Allgemeinen“ sagte sie, die Kommunisten würden mit niemandem kooperieren, „der am Ende AfD-Politik umsetzen will“. Reichinnek betonte, dass die CDU in Sachsen und Thüringen bereits erfolgreich „faktisch mit der Linken zusammenarbeite“.

Mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kritisierte die Linken-Fraktionschefin im Bundestag erneut den bisher geltenden Unvereinbarkeitsbeschluss der Bundes-CDU für eine mögliche Kooperation mit den Kommunisten. Wörtlich behauptete sie allen Ernstes: „Dass die Union ihre Brandmauer zur Linken weiter hochzieht, während sie die zur AfD Stück für Stück zertrümmert, sagt ja auch eine Menge über diese Partei aus.“

Reichinnek vergaß zu erwähnen, dass immer mehr CDU-Politiker bereit sind, für den Machterhalt mit den Nachfolgern der Mauermörderpartei SED zusammenzuarbeiten – so etwa der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther.

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