Der Berliner Senat plant, die gesetzliche Pflicht zur Bereitstellung getrennter Damen- und Herrentoiletten zu lockern. Wie die Berliner Zeitung berichtet, soll in Theatern, Stadien, Konzerthäusern und Mehrzweckhallen künftig nur noch eine „ausreichende Anzahl von Toiletten“ vorgeschrieben sein. Die starre Vorschrift in der sogenannten „Muster-Versammlungsstättenverordnung“, wonach es zwingend getrennte Toilettenräume geben muss, soll demnach gestrichen werden.
Betreiber können dann flexibel entscheiden, ob sie nur Unisex-Toiletten anbieten wollen. Frauenrechts-Initiativen warnen, dass dadurch letzte Schutzräume für weibliche Besucher verloren gehen.