Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat vor dramatischen Folgen der Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gewarnt. Nach Berechnungen des Klinikverbandes könnten die Einschnitte im Zuge der sogenannten Krankenhausreform zu einer Pleitewelle und dem Abbau Zehntausender Arbeitsplätze führen.
„Kommen die Einsparungen wie geplant, verlieren wir 2027 insgesamt acht Prozent unserer Erlöse“, sagte DKG-Chef Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Nach DKG-Berechnungen müssten Kliniken jeden zehnten Arbeitsplatz streichen, wenn die Kürzungen wie geplant umgesetzt werden sollten. Betroffen wären rund 140.000 Beschäftigte.