Ein brutaler Raubmord erschüttert die Domstadt Köln: Der 93 Jahre alte Rentner Hans-Jürgen W. aus dem Stadtteil Neubrück wurde Anfang Mai in seinem Bungalow überfallen und zu Tode gefoltert. Laut Medienberichten führen die Spuren zu zwei Balkan-Killern, die den Behörden seit langem bekannt gewesen sein sollen und sich gar nicht mehr in Deutschland hätten aufhalten dürfen.
Den Ermittlern bot sich am Tatort ein Bild des Grauens: Der Greis lag neben seinem Bett gefesselt und wurde übel zugerichtet. Hämatome im Gesicht sowie Verletzungen an Kopf, Händen, Rücken und Schultern deuten darauf hin, dass der Rentner vor seinem Tod massiv misshandelt wurde.
Nach Informationen von Focus Online führen DNA-Spuren und Fingerabdrücke zu einem 30-jährigen Serben namens Nenad A. Der Verdächtige ist der Polizei wegen Diebstahls, Betrugs, Urkundenfälschung und Erpressung bekannt. Bis Mitte April 2026 saß er laut Bericht noch in Haft. A. soll als abgelehnter Asylbewerber bereits eine Ausweisungsverfügung samt Abschiebeandrohung erhalten haben. Am 21. April reiste er zum Schein freiwillig nach Serbien aus. Kurz darauf soll er illegal wieder nach Deutschland eingereist sein. Festgenommen wurde der Serbe schließlich nach einer Verfolgungsfahrt auf der A1 bei Remscheid.
Tatverdächtig ist den Aufnahmen von Überwachungskameras zufolge auch ein polizeibekannter 36 Jahre alter Nordmazedonier. Auch er soll bereits abgeschoben worden sein, reiste aber offenbar zweimal unerlaubt wieder nach Deutschland ein. Die Ermittler spürten ihn in Salzburg auf.