Der Streit um die undemokratische Altparteien-„Brandmauer“ gegen die AfD geht in eine neue Runde. Auslöser ist ein Vorstoß des früheren Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Torsten Albig (SPD). Er hatte seiner Partei in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ empfohlen, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen.
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht pflichtete dem Sozialdemokraten auf Twitter bei: Die Politik der Verweigerung jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD sei gescheitert, erklärte Wagenknecht und betonte: „Was Albig vorschlägt, ist richtig und wird vom BSW schon lange gefordert. Wir müssen die gescheiterte Brandmauer-Politik beenden, bevor sie die Demokratie endgültig zerstört. Die Brandmauer ist Brandstiftung: 30 oder gar 40 Prozent der Wähler auszuschließen, ist schlicht undemokratisch. Die Wahlen im Osten sollten zur Abwahl der Brandmauer und der Unterstützer der unsäglichen Merz-Regierung führen!“.