Sturm auf Kapitol: Ex-Präsident Donald Trump beteuert seine Unschuld

Insgesamt drei ganz offensichtlich politisch motivierte Anklagen innerhalb weniger Monate: Der frühere US-Präsident Donald Trump musste in der Nacht zum Freitag des 4. August (MEZ) zur formalen Verlesung neuer Anklagepunkte vor einer (noch von seinem Amtsvorgänger Barack Obama eingesetzten) Richterin in der Hauptstadt Washington erscheinen. Er plädierte auf „nicht schuldig“. Trump, der beste Aussichten hat, erneut Präsidentschaftsbewerber der Republikaner bei der Wahl im November 2024 zu werden, wertete die Strafverfolgung gegen ihn einmal mehr als ein durchsichtiges politisch motiviertes Manöver. 

Bei einer Verurteilung könnte Trump im Extremfall eine jahrzehntelange Haftstrafe drohen. Beobachtern zufolge würde eine Verurteilung Trump rechtlich jedoch nicht davon abhalten, erneut anzutreten – zumal höchst fraglich ist, ob bis zur Wahl überhaupt ein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Trump könnte sich, selbst wenn er hinter Gittern säße, zum Präsidenten wählen lassen und sich dann selbst begnadigen, hieß es laut Korrespondentenberichten.

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