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„Bild“ rechnet mit „grünen“ Autohassern ab

WILLKOMMEN IM CLUB!

„Der Anti-Auto-Plan der Grünen!“, sprang uns am Wochenende im Supermarkt, an der Tankstelle, beim Bäcker oder im Bahnhofskiosk als Schlagzeile auf Seite 1 der „Bild“-Zeitung an. „Grünzillas“ in Gestalt von Annalena Baerbock und Robert Habeck zertrampeln auf Seite 2 Autos, schleudern sie durch die Luft: „MONSTER-ANGRIFF auf unser Auto“. Dazu ein gepfefferter Kommentar von Politik-Chef Jan W. Schäfer: „Stoppt den Feldzug gegen das Auto!“ 

Autobahn-Baustopp, Fahrverbote, Tempo 30: „Die Grünen geben Vollgas – aber nicht im Straßenverkehr, sondern bei der Verkehrswende. Der Gegner: DAS AUTO!“. Endlich hat auch „Bild“ begriffen, was Sache ist, was die Kollegen allerdings schon längst im Deutschland-Kurier hätten nachlesen können. Sei’s drum: Besser spät als nie! Wir begrüßen einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen die von den Ökosozialisten angestrebte Klima-Diktatur und sagen: WILLKOMMEN IM KLUB! 

„Sie haben einen Feldzug gestartet, dessen Ziel die Vernichtung des Autos ist“, bringt „Bild“ die autofeindliche Agenda der Ökosozialisten auf den Punkt. „Sie verteufeln das Auto – und vergessen dabei, dass diese Industrie zu den Top-Branchen für Arbeitnehmer zählt.“

Überhaupt, die Seite 2 der „Bild“-Zeitung, traditionell die politische Seite des an der Auflagen-Million kratzenden Boulevard-Blattes, hatte es dieses Mal in sich: „Selbst Bill Gates kämpft für die Atomkraft“, heißt es da anlässlich des sogenannten Weltklimagipfels im schottischen Glasgow. 

Doch zurück zum eigentlichen Thema: 

Anlass für die „Grünen“-Festspiele in „Bild“: Die „Grüne Jugend“ fordert mit Blick auf die Ampel-Verhandlungen einen sofortigen Neu- und Ausbaustopp für Autobahnen. In Städten sollen Autofahrer flächendeckend nur noch 30 km/h fahren dürfen, außerdem soll es leichter werden, Fahrverbote zu verhängen. Auch die Pendlerpauschale wird in Frage gestellt.

Da, wo die „Grünen“ mitregieren, trägt die Jugendorganisation der Ökosozialisten ohnedies Eulen nach Athen: Immer mehr Parkplätze verschwinden aus dem Stadtbild, u.a. in Berlin und Hamburg – stattdessen werden Radwege gebaut, Gehsteige verbreitert und Sitzinseln mit Blumen aufgestellt. 

Ach so, fast hätten wir es vergessen: Auch über die Einführung einer „City-Maut“ (z.B. sechs Euro) wird bei den „Grünen“ eifrig diskutiert!

„Jetzt kommt es auf SPD und FDP an!“, schreibt der den Liberalen nahestehende „Bild“-Politikchef blauäugig. „Beide Parteien müssen die Anti-Auto-Pläne der Grünen in den Koalitionsgesprächen stoppen. Ansonsten startet das Ampel-Bündnis direkt mit einem Totalschaden.“

Tja, lieber Jan W. Schäfer, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber auch sie wird sterben – dargebracht von den Altparteien SPD und FDP als Opfer auf dem Ampel-Altar für Ministerposten, Pfründe und dicke Dienstwagen!

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