Neue Friedensgespräche: Russland, USA und Ukraine treffen sich in Genf

Am 17. und 18. Februar treffen sich Russland, USA und Vertreter der Ukraine in Genf zu einer neuen Runde der Friedensgespräche. Das bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Die russische Delegation wird dieses Mal von Wladimir Medinski, einem der engsten Berater von Präsident Wladimir Putin, geleitet. Bei den beiden vorangegangenen Treffen in Abu Dhabi hatte noch Generalmajor Igor Kostjukow, Leiter der Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte, die Delegation geführt. Insofern kann man wohl von einer politischen Aufwertung der Verhandlungen seitens Moskaus sprechen.

Bei den Gesprächen im dreiseitigen Format soll es um weiterhin offene Fragen des von den USA vorgeschlagenen Friedensplans gehen. Bereits Ende Januar und Anfang Februar hatten sich in Abu Dhabi Vertreter Moskaus, Kiews und Washingtons getroffen. In dieser Runde wurden unter anderem die Bedingungen für den Austausch von Kriegsgefangenen geklärt. Russland und die Ukraine tauschten zuletzt 157 Gefangene aus.

Laut Kreml-Sprecher Peskow bleibt als Grundlage für weitere Verhandlungen das Anerkenntnis der USA bestehen, dass ohne eine Lösung der territorialen Fragen gemäß dem auf dem Alaska-Gipfel vereinbarten Schema eine langfristige Einigung nicht zu erwarten sei. Für Moskau ist unter anderem der Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass eine zentrale Voraussetzung auf dem Weg zum Frieden.

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