Nach Plädoyer für höhere Spritpreise: ADAC-Mitglieder treten zu Tausenden aus!

Schon Tausende Mitglieder haben dem ADAC wütend den Rücken gekehrt. Grund: Präsident Gerhard Hillebrand plädiert für höhere Spritpreise, um Verbrenner-Fahrer zum Umstieg auf E-Autos zu nötigen. Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung nach den Worten seines Präsidenten für „ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen“.

Viele der 22 Millionen ADAC-Mitglieder sind deshalb buchstäblich auf 180. Schließlich zahlen sie für ihre Benziner und Diesel je nach Fahrzeugtyp Mitgliedsbeiträge zwischen 54 und 139 Euro im Jahr. „Die Zahl der Austritte umfasst aktuell eine mittlere vierstellige Zahl“, bestätigte eine ADAC-Sprecherin.

Hillebrand ging noch weiter und warnte davor, die Klimaschutzziele zu lockern: „Davor kann ich nur warnen. Europa muss an ehrgeizigen CO₂-Minderungszielen festhalten, denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen.“

Da fragt man sich, ob der ADAC-Chef bei seinem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) womöglich „unter Strom“ stand.

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