„Definitiv“: Pistorius will nicht SPD-Chef werden – Klingbeil soll bleiben

Nachdem zunächst der Eindruck entstanden war, er strebe womöglich doch die Parteiführung an, hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz erneut kategorisch ausgeschlossen.

Auf dem Arbeitgebertag des Spitzenverbandes BDA in Berlin erklärte der SPD-Politiker: „Ich werde als Parteivorsitzender definitiv nicht antreten, weil ich mit meiner Aufgabe, die Sicherheit dieses Landes zu garantieren, wirklich ausgelastet bin, um das ein für alle Mal klar zu sagen.“

Pistorius reagierte damit auf Spekulationen, die nach dem überraschenden Rücktritt der Co-Parteichefin, Ex-Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, aufgekommen waren. Er sprach sich dafür aus, dass der aktuelle Vorsitzende, Finanzminister Lars Klingbeil, auf dem zum Jahreswechsel geplanten SPD-Sonderparteitag erneut für das Amt kandidieren solle.

Klingbeil selbst hat sich die Möglichkeit einer Kandidatur offengelassen. Der Co-Vorsitz an Stelle von Bas dürfte damit nach dem Eindruck politischer Beobachter auf die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Maunela Schwesig, zulaufen.

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