Knallhart-Abrechnung mit Friedrich Merz (CDU): Der frühere bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer sieht den Vertrauensvorschuss des Kanzlers aufgebraucht!
Der „Bild“-Zeitung sagte Seehofer: „Das Vertrauen in ein authentisches Handeln ist die wichtigste Stellgröße in der Politik. Die hat Merz nicht. Wenn das Vertrauen einmal angeknackst ist und ständig neue, unerfüllte Versprechen folgen, funktioniert es nicht mehr.“
Merz habe durch den Bruch von Wahlversprechen einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust erlitten, stellte Seehofer fest und erinnerte daran, dass das Sofortprogramm von CDU und CSU an erster Stelle eine Senkung der Stromsteuer für alle versprochen habe – „passiert ist nichts!“
Seiner eigenen Partei warf der Ex-CSU-Chef vor, die zunehmende finanzielle Überlastung der Menschen nicht konsequent genug anzugehen: „Wir leben in einer Zeit, in der Schulden, Steuern, Abgaben, Mieten und Energiekosten gleichermaßen steigen. Was die Menschen bräuchten, wäre eine echte Entlastung. Stattdessen sorgt die kalte Progression dafür, dass selbst kleine Lohnsteigerungen sofort wieder aufgefressen werden. Aber in der Union sagt niemand mehr: ‚Stopp, so geht das nicht.‘“