BMW-Schrumpfkur: Konzernchef Nedeljković hält die Organisation in München für „einfach zu groß“

BMW senkt seine Gewinnprognose und setzt auf einen harten Sparkurs. Wie der „Spiegel“ berichtet, solle bis Mitte 2027 die Zahl der „Bereiche und zugeordneten Managementfunktionen“ um 20 Prozent sinken. Konzernchef Milan Nedeljković sagte: „Die Organisation, die man in München habe, sei ‚einfach zu groß‘.“ Man müsse „kleiner und schlagfertiger“ werden. Für WELT-Wirtschaftsjournalist Christoph Kapalschinski markiert der Kurswechsel das Ende einer jahrelang gepflegten Erfolgserzählung.

Bereits im Sommer hatte BMW ein freiwilliges Jobabbauprogramm in allen Bereichen außer der Produktion angekündigt. Weltweit soll die Zahl der Mitarbeiter nach Angaben aus Unternehmenskreisen um rund 8000 sinken.

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