Die Zahl der Übergriffe auf Bahn-Mitarbeiter ist laut internen Zahlen erneut gestiegen. „Die Zahlen belegen, was unsere Mitarbeitenden nahezu täglich erleben: Sie werden beschimpft, bespuckt, geschlagen und getreten“ – Zugbegleiter erleben zunehmend Gewalt, erklärte der Vorstandsvorsitzende der DB Regio, Harmen van Zijderveld. „Wir können die gesellschaftliche Entwicklung nicht ändern“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Als Konsequenz setzt der Konzern auf mehr Überwachung: Künftig sollen Bodycams nicht nur Bilder, sondern auch Töne aufzeichnen dürfen.
Für das Bahnpersonal bleibt vorerst nur das mulmige Gefühl, schutzlos zu sein – und die vage Hoffnung, dass ein Mikrofon die nächste Attacke verhindert.