Habeck wird Immobilien-Lobbyist: Eine Klimahand wäscht die andere!

Zum 1. August wird Deutschland-Zerstörer Robert Habeck („Grüne“) Top-Berater („Senior Advisor“) bei der dänischen Klima-Heuschrecke „Urban Partners“. Das Kerngeschäft der Investmentfirma, die mehr als 20 Milliarden Euro Vermögen verwaltet, sind Investitionen in klimagerechte Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie städtische Infrastruktur. Selbst für den linksgrünen „Spiegel“ stellt sich die Frage, ob Habecks neuer und vermutlich hoch bezahlterJob ein „Geschmäckle“ hat.

Kritik an Habecks neuer Tätigkeit entzündet sich vor allem an zwei Punkten:

1. Als strategischer Partner und Minderheitsgesellschafter des neu aufgelegten Fonds „Urban Partners Regeneration Fund“ fungiert die Viessmann Generations Group. Viessmann gehört zu den führenden Wärmepumpenherstellern in Deutschland und Europa. Das Unternehmen mit Sitz in Hessen ist Marktführer bei Absatz und Umsatz. Als Bundeswirtschaftsminister hatte Habeck das umstrittene Gebäudeenergiegesetz (Heizungsgesetz) vorangetrieben – für das Wärmepumpengeschäft von Viessmann eine Goldgrube!

2. Kritiker sehen in Habecks Wechsel zu einem Unternehmen, an dem Viessmann beteiligt ist, einen zumindest moralischen Interessenkonflikt. Die Rede ist von Ökofilz und Drehtüreffekt. Der Begriff bezeichnet den fliegenden Wechsel von Politikern und Beamten in gut bezahlte Führungspositionen der Privatwirtschaft (oder umgekehrt). Auf der Hand liegen Interessenkonflikte, Lobbyismus und der Weitergabe von Insiderwissen.

Kritisiert wird konkret, dass der ehemalige Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck sein Insiderwissen und sein politisches Netzwerk bereits kurz nach Ablauf der gesetzlichen Karenzzeit (Anzeigepflicht) direkt an ein milliardenschweres privates Finanzunternehmen in der Immobilienbranche weitergibt.

Wird Wohnen noch teurer?

Branchenkenner befürchten, dass es künftig in Ballungszentren wie Berlin noch mehr unbezahlbaren (dafür aber „klimaneutralen“) Wohnraum geben könnte dank Habecks Wirken als Immobilien-Lobbyist.

„Hat Habecks neuer Job ein Geschmäckle?“, fragt sogar der linksgrüne „Spiegel“. Das liberal-konservative Portal „Tichys Einblick“ wundert sich: „Wie kommt ein Mann ohne wirtschaftliche Kompetenz an einen Job bei einem der größten Investmentfirmen Nordeuropas? Schließlich können die Leute rechnen. Zum Rechnen wird Habeck auch nicht eingestellt. Zerpflückt man die blumigen Formulierungen, wohl eher zum Türen öffnen.“

Man könnte auch sagen: Eine Klimahand wäscht die andere!

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