Kipppunkt 20/30 in Sicht: Union fällt auf 21 Prozent – AfD steht bei fast 30 Prozent

Im aktuellen INSA-Sonntagstrend fallen beide Unionsparteien auf nur noch 21 Prozent. Das ist der bisher schlechteste Wert unter Kanzler Friedrich Merz (CDU). Zuletzt stand die CDU/CSU 2021 am Ende der Merkel-Ära so schwach da.

Die AfD behauptet stabile 29 Prozent und liegt damit inzwischen acht Prozentpunkte vor der Union. So groß war der Umfrage-Abstand zwischen AfD und CDU/CSU noch nie.

Der in der Union gefürchtete Kipppunkt 20/30 scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Politische Beobachter gehen davon aus, dass es in der Union zur offenen Revolte gegen Merz kommt, wenn die Union auf 20 Prozent einbricht und die AfD bundesweit die 30 Prozent knackt.

Auch für die SPD bleibt die Lage hoffnungslos. Die Sozialdemokraten stagnieren bei 12 Prozent. Insgesamt würde somit nur noch jeder dritte Wähler für die Regierungsparteien stimmen.

Anders als Forsa (fünf Prozent) sieht INSA für die FDP vorerst keinen „Kubicki-Effekt“. Die sogenannten Liberalen kleben bei drei Prozent, genauso wie das BSW. Keine Bewegung gibt es auch bei „Grünen“ (14 Prozent) und Linke (11 Prozent).

Eine Altparteien-Mehrheit hätte derzeit nur eine Kenia-Koalition aus Union, SPD und „Grünen“ mit zusammen 47 Prozent. Ein bürgerlich-konservatives Bündnis aus AfD und Union käme hingegen auf eine breite Mehrheit von 50 Prozent.

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge