Forsa: FDP erstmals seit Ampel-Aus wieder bei fünf Prozent – Union fällt auf 21 Prozent

Die FDP unter ihrem neuen Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki hat in der Wählergunst erstmals seit dem Ende der Ampel-Koalition wieder die Fünf-Prozent-Marke erreicht. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für RTL/ntv konnten die sogenannten Liberalen einen Punkt zulegen.

Die CDU/CSU rutscht weiter ab und steht nur noch bei 21 Prozent. Das ist der niedrigste Wert für die Unionsparteien seit November 2021. Die AfD bleibt mit 27 Prozent klar und stabil stärkste Kraft. Das könnte die Vermutung nahelegen, dass sich enttäuschte Unionswähler der Kubicki-FDP zuwenden.

Die „Grünen“ verharren den Forsa-Daten zufolge unverändert bei 15 Prozent, die SPD bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent und das BSW bei 3 Prozent.

Merz fällt auf Allzeit-Tief

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind derzeit noch nur 13 Prozent der Bundesbürger zufrieden, ein Rückgang um einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. Gleichzeitig geben 85 Prozent (+1) an, mit seiner Arbeit unzufrieden zu sein. Damit fällt Merz erneut auf sein Allzeit-Tief. Selbst in den eigenen Reihen überwiegt die Kritik: 54 Prozent der Unions-Anhänger sind mit seiner Arbeit unzufrieden.

Für die Erhebung wurden vom 26. Mai bis 1. Juni 2026 insgesamt 2.502 Personen befragt.

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