Die Bundesregierung prüft laut Medienberichten mögliche Kürzungen beim Elterngeld. Die Sparvorgaben für den Bundeshaushalt könnten demnach erneut Einschnitte beim Elterngeld bedeuten. Im Gespräch sind eine weitere Senkung der Einkommensgrenze oder eine Verkürzung der Bezugsdauer. Familienverbände warnen angesichts der historisch niedrigen Geburtenrate vor den Folgen. Hintergrund: Familienministerin Karin Prien (CDU) muss laut Haushaltsentwurf 500 Millionen Euro einsparen.
Der Deutscher Familienverband weist auf die niedrigste Geburtenrate seit 1946 hin und kritisiert die diskutierten Einsparungen als „verheerendes Signal“ für junge Paare und Familien. In einer Erklärung heißt es: „Wer beim Elterngeld den Rotstift ansetzt, verschenkt die Zukunft unseres Landes. Die Pläne, das Elterngeld zu kürzen, sind ein fatales Signal und konterkarieren jegliche Bemühungen, den demografischen Abwärtstrend zu stoppen.“