Panik beim traditionellen Pressedinner des US-Präsidenten mit Korrespondenten im Washingtoner Hilton Hotel: Es fielen Schüsse, Donald Trump blieb unverletzt. Ein schwerbewaffneter Mann, der sich im Hotel einquartiert hatte, versuchte mit einer Schrotflinte und Handfeuerwaffe den Saal zu stürmen.
Beim Gala-Dinner der Hauptstadtpresse mit US-Präsident Donald Trump in Washington konnte der mutmaßliche Attentäter durch eine Sicherheitsschleuse stürmen. Er wurde vom Secret Service überwältigt. Trump, der mit First Lady Melania Trump, Vizepräsident JD Vance und Kabinettsmitgliedern auf dem Podium saß, wurde von Bodyguards gedeckt und in einem Hinterraum in Sicherheit gebracht. Im Saal brach nach den Schüssen Chaos aus.
Der Präsident trat wenig später im Smoking und mit Fliege vor die Presse. Nach seinen Angaben wurde ein Sicherheitsbeamter angeschossen. Dank seiner schusssicheren Weste gehe es dem Mann aber gut, sagte Trump.
Bei dem unverletzt festgenommenen mutmaßlichen Attentäter soll es sich Medienberichten zufolge um den 31 Jahre alten Südkalifornier Cole Thomas Allen handeln. Laut Polizei hatte er eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und mehrere Messer bei sich. Er hatte sich in dem Hotel als Gast einquartiert.
Nach übereinstimmenden Medienberichten arbeitete der Schütze als Lehrer und Videospielentwickler. Er soll 2024 für die Präsidentschaftskampagne der demokratischen Kandidatin Kamala Harris gespendet haben. Trump beschrieb den mutmaßlichen Attentäter als einen „sehr kranken Mann aus Kalifornien“.
Über das Tatmotiv lagen zunächst keine Informationen vor. Unklar war auch, ob konkret der Präsident das Ziel des Schützen war.